Spanien unter den Top 20 der Länder mit den größten Goldreserven

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Die Banco de España bewacht diesen Goldberg. Sie betrachten ihn als Rückgrat ihrer finanziellen Stabilität. Seit Jahrzehnten gilt Gold als ultimativer Rettungsanker. Vor allem, wenn die Preise in die Höhe schnellen oder die Wirtschaft ins Wanken gerät. Länder klammern sich deshalb an dieses Metall. Sie lassen es nicht einfach los.

Spanien besitzt derzeit Hunderte Tonnen Gold. Damit steht es ganz oben in der weltweiten Rangliste. Natürlich haben die USA, Deutschland und Italien größere Vorräte. Dennoch macht Spanien unter diesen Wirtschaftsgiganten eine gute Figur. Auf dieser Liste steht Spanien auf Platz zwanzig.

Zentralbanken auf der ganzen Welt stürzen sich wieder auf Gold, weil die weltweiten Unruhen allen Angst einjagen. Die Länder stocken ihre Reserven also rasend schnell auf, sodass Gold wieder an Bedeutung gewinnt. Der Preis schießt in die Höhe, weil das Vertrauen in Papiergeld schlichtweg verfliegt.

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Dieser Vorrat verschafft Spanien ein großes Polster für schlechte Zeiten. Gold bringt keine Zinsen ein. Das stimmt. Aber es kauft Vertrauen auf dem internationalen Markt. Und dieses Vertrauen braucht man, wenn alles zusammenbricht oder die Börsen in alle Richtungen fliegen.

Die Geschichte spielt hier eine große Rolle. Spanien hat diesen Reichtum schon vor Jahrhunderten angehäuft. Man denke an die Kolonialzeit und den frühen Handelsgeist. Die Regierung hütet diese Reserven noch immer. Für sie bleibt es die beste Versicherung gegen Unheil.

Quelle: Agenturen